Wir sind stark!

Stellt euch vor, ihr kommt zu spät zu einer total wichtigen Verabredung mir eurem besten Freund. Nur, wenn ihr den Weg durch die dunkle unheimliche Unterführung nehmt, anstatt den weiteren sicheren Weg, könnt ihr es noch pünktlich schaffen. Wofür entscheidet ihr euch? „Ich möchte meinen Freund nicht schon wieder enttäuschen, denn ich bin schon so oft unpünktlich gewesen, also nehme ich die Abkürzung durch den Tunnel. Oje, zwei dunkle fiese Gestalten kommen mir entgegen und versperren mir den Weg…“

Licht, Lärm und Leute sind Dinge, mit denen man sich vor Bedrohungen schützen kann. Bei „Wir sind stark“ lernten die Schülerinnen der Klasse 7b, angeleitet und unterstützt durch den Präventionsbeauftragten der Polizei Herrn Zimmer viel über eigene Schwächen und was viel wichtiger ist, was stark sein bedeutet und wie man sich schützen kann. In mehreren Rollenspielen wird den Schülerinnen und Schülern zum Beispiel eindrucksvoll vermittelt, dass eine einfache Trillerpfeife ein Mittel zur Selbstverteidigung sein kann.

Auch bei der Frage, was eigentlich Gewalt ist, gehen die Meinungen in der 7b zunächst weit auseinander. Die verschiedenen Formen von Gewalt werden ausführlich besprochen und eingeordnet. Ganz wichtig im Zusammenhang mit jeglicher Form von Gewalt ist, dass es „Nichtstun“ nicht gibt. Wenn man nicht direkt beteiligt ist, ist man aber mindestens Zeuge, wenn nicht sogar Mittäter oder Anstifter, denn: „Nur Zuschauen gibt es nicht.“

Mit großem Engagement und viel Spaß erlebten die Schülerinnen und Schüler zwei lehrreiche Schulvormittage, an denen viele Fragen gestellt und durch Herrn Zimmer professionell beantwortet wurden.