Erdkunde

Den Blick auf die Welt verändern…

Obgleich die Welt ja, so zu sagen,
Wohl manchmal etwas mangelhaft,
Wird sie doch in den nächsten Tagen
Vermutlich noch nicht abgeschafft.

So lange Herz und Auge offen,
Um sich am Schönen zu erfreun,
So lange, darf man freudig hoffen,
Wird auch die Welt vorhanden sein.

Wilhelm Busch (1832 – 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Klimawandel, Erdbeben, Hochwasser und Stürme, aber auch Globalisierung, Bevölkerungsentwicklung, Migration und Integration, Ressourcenkonflikte und Umweltschutz: Geografische und geowissenschaftliche Phänomene und Prozesse prägen unser Leben und unsere Gesellschaft auf unserem Planeten.

Der Umgang mit diesen globalen und komplexen Entwicklungen erfordert eine Anpassung bisheriger Verhaltensweisen und Handlungsstrategien auf der Grundlage von fundiertem Fachwissen und Beurteilungsvermögen, z.B. in den Bereichen Umweltschutz, Risikovorsorge, Sicherung der Ressourcen, wirtschaftliche Entwicklung, entwicklungspolitische Zusammenarbeit und Stadt- und Raumplanung.

Die genannten Prozesse erhalten ihre Dynamik aus den Wechselwirkungen zwischen naturgeografischen Gegebenheiten und menschlichen Aktivitäten. Gerade hier besitzt das Fach Erdkunde ein besonderes Potenzial zur Welterschließung in Räumen verschiedener Art und Größe. Daraus ergibt sich als Leitziel des Erdkundeunterrichts die Entwicklung eines „raumverantwortlichen Handelns“.

Unterrichtsbegleitende Exkursionen sind dabei fest in unserem schuleigenen Lehrplan enthalten und führen die Schülerinnen und Schüler beispielsweise in das Klimahaus nach Bremerhaven, in einen landwirtschaftlichen Betrieb, in eine Abfallsortieranlage und in die Innenstadt von Bremen.